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#95 Revierderby mit Biss - Als Friedel Rausch von einem Hund in den Allerwertesten gebissen wurde

#95 Revierderby mit Biss - Als Friedel Rausch von einem Hund in den Allerwertesten gebissen wurde

91m 33s

Schattenseiten goes live - zum ersten Mal sprechen Benni und Daniel eine Episode vor Publikum ein. In der Dortmunder Kneipe "Stallgasse" geht es - nur rund vier Kilometer vom damaligen "Tatort" entfernt - um das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 im Stadion Rote Erde im Jahr 1969. Nach dem 1:0-Führungstreffer für Schalke gibt es einen Platzsturm, bei dem Polizeihunde eigentlich für Ordnung sorgen sollen. Da diese aber teilweise ohne Maulkorb unterwegs sind, herrscht Chaos. Im Durcheinander beißt Polizeihund "Rex" dem Schalker Spieler Friedel Rausch in den Allerwertesten und sorgt damit für einen der kuriosesten Derby-Momente der Bundesliga-Geschichte.

#94 Die Nacht von Sheffield – wie ein nächtlicher Ausflug bei der WM 1966 den Schweizer Fußball ins Wanken brachte

#94 Die Nacht von Sheffield – wie ein nächtlicher Ausflug bei der WM 1966 den Schweizer Fußball ins Wanken brachte

112m 26s

Die Schweiz fuhr als Außenseiter zur WM 1966 in England. Mit Deutschland, Argentinien und Spanien hatte man eine schwere Gruppe erwischt, wollte aber nach einer starken WM-Qualifikation dennoch die Überraschung schaffen. Doch schon bevor der erste Ball rollte, brach in der „Nati“ das Chaos aus. Der Grund war ein scheinbar harmloser nächtlicher Ausflug von drei Nationalspielern vor dem ersten Gruppenspiel gegen Deutschland. Die Folge waren Sperren, Streit in der Mannschaft und ein desaströses WM-Turnier. Der Vorfall ging als „die Nacht von Sheffield“ in die Schweizer Fußballgeschichte ein und sollte sogar noch jahrelang nachhallen.

#93 Kalter Krieg im Kanuslalom – Sportspionage vor den Olympischen Spielen 1972

#93 Kalter Krieg im Kanuslalom – Sportspionage vor den Olympischen Spielen 1972

104m 24s

Bei den Olympischen Spielen 1972 war Kanu-Slalom zum ersten Mal olympisch. Bis dahin wurden Wettbewerbe nur im Wildwasserkanal ausgetragen. Für das olympische Debüt der Sportart wurde in Augsburg allerdings ein künstlicher Kanuslalom-Kanal angelegt – ein riesiger Vorteil für die Mannschaft der BRD, die bei der Einweihung des Kanals bei den vorolympischen Spielen die Konkurrenz deklassierte, darunter auch die DDR. Für deren Trainer Werner Lempert stand fest, dass die Chance auf Kanu-Gold nur bestehen könnte, wenn sein Team ebenfalls im künstlichen Kanal trainieren könnte. Mit Zentimetermaß und Fotoapparat im Gepäck begann Lempert, bei mehreren Reisen den Augsburger Kanal auszuspionieren – und...

#92b Absturz eines Weltmeisters – Sonny Listons Kämpfe gegen Muhammad Ali und das Rätsel um seinen Tod

#92b Absturz eines Weltmeisters – Sonny Listons Kämpfe gegen Muhammad Ali und das Rätsel um seinen Tod

128m 13s

Sonny Liston ist als Schwergewichtsweltmeister an der Spitze der Box-Welt angekommen. Er gilt als unschlagbar, als ein junger Boxer mit viel Talent und einem ebenso losen Mundwerk emporsteigt, um ihn 1964 herauszufordern: Cassius Clay, später Muhammad Ali. Die Duelle zwischen Liston und Ali gelten als legendär, aber auch höchst kontrovers. Nicht nur aufgrund des sogenannten „Phantom-Schlags“ im Rückkampf. Ähnlich viele Mysterien ranken sich um Listons rätselhaften und frühen Tod im Jahr 1970. Offiziell war es ein natürlicher Tod, aber bis heute glauben einige, dass die Mafia ihre Finger im Spiel hatte.

Rubriken der Episode: Geschichtsstunde

#92a Zwischen Mafia und Boxring – Sonny Liston und sein Weg vom Verbrecher zum Schwergewichtsweltmeister

#92a Zwischen Mafia und Boxring – Sonny Liston und sein Weg vom Verbrecher zum Schwergewichtsweltmeister

97m 43s

Man weiß nicht, wann er geboren wurde. Die Mafia zog die Fäden hinter seiner Box-Karriere. Und sein Tod ist für viele bis heute ein Rätsel. Es ranken sich viele Legenden und Mythen um das Leben und die Boxkarriere von Charles „Sonny“ Liston. Klar ist aber: Er war einer der furchteinflößendsten Boxer aller Zeiten. In der ersten Folge zum Leben Listons blicken wir auf seine Kindheit, wie er im Knast zum Boxer wurde und seinen kometenhaften Aufstieg im Ring, an dem auch die US-amerikanische Cosa Nostra beteiligt war.

#91 Libyen im Sauerland – Als Muammar al-Gaddafi den Eishockey-Klub ECD Iserlohn sponsorte

#91 Libyen im Sauerland – Als Muammar al-Gaddafi den Eishockey-Klub ECD Iserlohn sponsorte

94m 15s

Das beschauliche Iserlohn im Sauerland ist seit Jahrzehnten eine deutsche Eishockey-Hochburg. In den 1980er Jahren versuchte der ECD Iserlohn, an die Spitze der Bundesliga zu kommen. Während die sportlichen Ansätze durchaus vielversprechend waren, mangelte es dem chronisch klammen Klub allerdings immer wieder an den nötigen finanziellen Mitteln. Eine Reise zum libyschen Despoten Muammar al-Gaddafi sollte alles ändern – machte die Situation am Ende aber nur noch schlimmer.

#90 Tod nach Eigentor – Der Mord an Kolumbiens Nationalspieler Andrés Escobar

#90 Tod nach Eigentor – Der Mord an Kolumbiens Nationalspieler Andrés Escobar

112m 54s

Die kolumbianische Nationalmannschaft reiste mit hohen Erwartungen zur Fußball-WM 1994 in den USA. Gespickt mit Stars wie Carlos Valderrama, Faustino Asprilla oder Adolfo Valencia gehörten die „Cafeteros“ zu den Geheimfavoriten auf den Titel. Zu Hause hofften die Menschen auf positive Nachrichten, nachdem jahrelang Drogenkartelle die Schlagzeilen bestimmt hatten und Städte wie Medellin zu den gefährlichsten der Welt geworden waren. Doch die WM wurde für Kolumbien zum Debakel. Nach einer Auftaktniederlage leitete ein unglückliches Eigentor von Verteidiger Andrés Escobar im zweiten Gruppenspiel das endgültige Aus ein. Nur wenige Tage nach dem Eigentor wurde Escobar in seiner Heimat mit sechs Schüssen grausam...

#89 Schrei aus Stein – Cesare Maestri und der Mythos Cerro Torre

#89 Schrei aus Stein – Cesare Maestri und der Mythos Cerro Torre

135m 6s

Cesare Maestri galt als einer der besten Kletterer der 1950er Jahre. „Die Spinne“, wie der Italiener genannt wurde, ist aber mutmaßlich für einen der größten Skandale in der Geschichte des Bergsteigens verantwortlich. Gemeinsam mit dem österreichischen Eiskletter-Spezialisten Toni Egger nahm er sich im Jahr 1959 vor, den als unbesteigbar geltenden Berg „Cerro Torre“ in Patagonien zu erklimmen. Egger starb bei der Expedition, Maestri überlebte knapp – und behauptete nachher, es vor dem Unglück auf den Gipfel des Berges geschafft zu haben. Doch schon bald kamen Zweifel an seiner Darstellung auf, die bis heute bleiben.